Lichtplanung im Bad
Gutes Licht im Badezimmer entsteht nicht durch eine einzelne Leuchte. Deshalb plane ich die Beleuchtung in mehreren Ebenen: als gleichmässiges Grundlicht, als blendfreies Licht am Spiegel und als ruhiges Stimmungslicht für den Abend.
Am Spiegel muss das Gesicht gleichmässig ausgeleuchtet werden. Licht nur von oben erzeugt harte Schatten unter Augen und Kinn. Seitlich oder rund um den Spiegel angeordnetes Licht sorgt dagegen für eine natürliche Ausleuchtung – beim Rasieren, Schminken und bei der täglichen Pflege.
Auch Lichtfarbe und Helligkeit beeinflussen den Alltag. Morgens darf das Licht klar und aktivierend sein. Abends soll es wärmer und zurückhaltender wirken. Getrennt schaltbare Leuchten oder eine einfache Lichtsteuerung passen die Beleuchtung an Tageszeit und Nutzung an.
Nischen, Möbel und architektonische Details können zusätzlich indirekt beleuchtet werden. Das gibt dem Raum Tiefe, erleichtert nachts die Orientierung und schafft Atmosphäre, ohne zu blenden.
Für Sie bedeutet das: bessere Sicht am Spiegel, sichere Orientierung, weniger Blendung und ein Badezimmer, das morgens funktional und abends entspannend wirkt.
Gute Lichtplanung beginnt nicht bei der Leuchte. Sie beginnt bei der Frage, wie Sie Ihr Badezimmer zu jeder Tageszeit nutzen.

